Photobox oder authentische Momente? Warum ich keine Fotobox anbiete (und was ihr stattdessen tun könnt)
- Janna

- Nov 24, 2024
- 2 min read
„Bietest du eigentlich auch eine Photobox an?“ – Diese Frage landet immer mal wieder in meinem Postfach. Die kurze Antwort lautet: Nein. Die etwas längere Antwort hat viel mit meiner Philosophie als Fotografin zu tun. Als „Ein-Frau-Team“ bin ich an eurem großen Tag mit 110 % Aufmerksamkeit bei euch. Ich jage den Tränen beim Ja-Wort hinterher, fange das Lachen eurer Oma ein und bin immer dort, wo die Emotionen kochen.
Safety First: Ich habe zwar immer Backup-Kameras dabei, aber ich kann nicht gleichzeitig die Tanzfläche rocken und eine Photobox-Station technisch betreuen. Mein Fokus liegt auf euch – nicht auf einem Drucker, der gerade das Papier staut.
Aber keine Sorge! Nur weil ich keine Box im Gepäck habe, müsst ihr nicht auf den Partyspaß verzichten. Hier sind meine drei Lieblings-Alternativen für eure Hochzeit:
1. Der Retro-Klassiker: Einwegkameras
Das ist die wohl unkomplizierteste Lösung. Verteilt die Kameras einfach auf den Tischen oder direkt unter den Gästen.
Der Vibe: Ihr bekommt ehrliche, oft herrlich verpixelte und lustige Schnappschüsse aus der Perspektive eurer Freunde.
Kostenpunkt: Bei Anbietern wie Amazon gibt es Sets (z.B. 5 Stück ab ca. 36,00 €).
Mein Tipp: Nutzt die entwickelten Abzüge später als Beilage für eure Danksagungskarten. Eine wunderbare Überraschung im Briefkasten!
2. Sofort-Glück: Polaroid & Instax
Die moderne Variante der Sofortbildkamera ist ein absoluter Magnet auf jeder Feier.
Vorteil: Die Gäste haben das Ergebnis sofort in der Hand. Das sorgt für Gesprächsstoff und tolle Interaktionen.
Die Kehrseite: Jedes Bild kostet ca. 1,00 €. Zudem „verschwinden“ die Fotos oft in Handtaschen, bevor ihr sie zu Gesicht bekommt.
Mein Tipp: Wenn ihr ein Gästebuch plant, stellt kleine Kleberoller und bunte Stifte bereit. Platziert ein schönes Körbchen oder eine Box mit der Aufschrift „Eure schönsten Momente für unser Album“, damit die Bilder den Weg zu euch finden.
3. DIY-Booth mit Props
Egal für welche Kamera ihr euch entscheidet: Die richtigen Accessoires („Props“) machen den Unterschied!
Sucht euch bei Amazon oder im Bastelladen ein Set aus Brillen, Bärten und Schildern aus.
Hängt einen schönen Stoffhintergrund oder einen großen Rahmen auf – fertig ist eure individuelle Foto-Ecke, ganz ohne teures Technik-Mieten.
Was passt besser zu euch? Retro-Charme oder Sofortbild-Spaß?
Mein persönliches Fazit:
Eine Fotobox ist ein nettes Extra, aber die schönsten Erinnerungen entstehen dort, wo das echte Leben spielt. Während eure Gäste mit den Einwegkameras experimentieren, kümmere ich mich darum, dass die großen Momente und die kleinen Details eurer Hochzeit professionell für die Ewigkeit festgehalten werden.



